Die MINT-Map: Die Übersicht wurde von MINTvernetzt als Orientierungshilfe für die außerschulische MINT-Community entwickelt und wird kontinuierlich aktualisiert.
Die außerschulische MINT-Bildung in Deutschland lebt von einer Vielfalt an Akteur:innen, Angeboten und Kooperationen. Bundesweite Programme, Landesinitiativen, regionale Netzwerke, Schülerlabore, Makerspaces, Wettbewerbe und Jugendzentren tragen täglich dazu bei, junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern.
Genau diese Vielfalt ist eine große Stärke der MINT-Community. Gleichzeitig macht sie es insbesondere für neue Akteur:innen oft schwierig, die bestehenden Strukturen und Zusammenhänge zu überblicken. Wer sind die relevanten Akteur:innen? Welche Programme existieren auf Bundesebene? Wie greifen Landesinitiativen und regionale Netzwerke ineinander? Wo finden sich Anknüpfungspunkte für Kooperationen?
Um diese Fragen zu beantworten, hat MINTvernetzt Die MINT-Map entwickelt. Die Übersicht stellt zentrale Bereiche der außerschulischen MINT-Bildungslandschaft in Deutschland visuell dar und zeigt, wie unterschiedliche Ebenen miteinander verbunden sind. Ziel ist es, Orientierung zu schaffen, Vernetzung zu erleichtern und die gemeinsamen Wirkungszusammenhänge innerhalb der Community sichtbar zu machen. Die MINT-Map basiert auf Erkenntnissen aus dem kontinuierlichen Austausch mit Akteur:innen der außerschulischen MINT-Bildung und greift einen vielfach geäußerten Bedarf nach einer verständlichen Gesamtdarstellung des Feldes auf.
Entdeckt die MINT-Map und erkundet die Vielfalt der außerschulischen MINT-Community: Neu in der MINT-Bildung? – MINTvernetzt
Die Darstellung unterscheidet dabei verschiedene Ebenen der MINT-Bildungslandschaft. Auf Bundesebene werden zentrale Strukturen, Programme und Förderansätze sichtbar, die die strategische Weiterentwicklung der MINT-Förderung unterstützen. Ergänzt werden diese durch Landesstrukturen wie MINTraum bayern und Programme, die bundesweite Strategien aufgreifen und mit regionalen Schwerpunkten verbinden. Darüber hinaus verdeutlicht die MINT-Map die wichtige Rolle regionaler Netzwerke wie die MINT-Cluster, die Akteur:innen zusammenbringen, Kooperationen ermöglichen und zur Stärkung der Bildungsangebote vor Ort beitragen.
Besonders sichtbar wird zudem die große Bandbreite außerschulischer MINT-Bildungsorte und Initiativen. Hier entstehen Lernräume, in denen Kinder und Jugendliche experimentieren, forschen, tüfteln, programmieren und eigene Projekte umsetzen können. Ob Robotik, Coding, Technik, Nachhaltigkeit oder Naturwissenschaften: Die Formate sind so vielfältig wie die Interessen der jungen Menschen, die sie erreichen möchten.
Die MINT-Map richtet sich insbesondere an Personen und Organisationen, die sich neu in der außerschulischen MINT-Bildung orientieren möchten. Sie bietet einen niedrigschwelligen Einstieg in die Landschaft, hilft dabei, Zuständigkeiten und Zusammenhänge besser zu verstehen, und eröffnet Möglichkeiten, potenzielle Kooperationspartner:innen zu identifizieren. Auch erfahrene Akteur:innen können die Übersicht nutzen, um ihre eigene Rolle im Gesamtsystem einzuordnen und neue Vernetzungspotenziale zu entdecken.
Gleichzeitig versteht sich die MINT-Map nicht als abgeschlossene Darstellung. Die außerschulische MINT-Landschaft entwickelt sich kontinuierlich weiter. Neue Initiativen entstehen, Netzwerke wachsen, Programme verändern sich und regionale Schwerpunkte verschieben sich. Deshalb wird die Übersicht fortlaufend gepflegt und aktualisiert. Sie zeigt bewusst eine Auswahl zentraler Strukturen und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Vielmehr soll sie als Orientierungshilfe dienen und die Sichtbarkeit der vielen engagierten Akteur:innen stärken, die jeden Tag dazu beitragen, MINT-Bildung in Deutschland zugänglich und wirksam zu gestalten.
