FabLab Bayreuth

FabLab Bayreuth – Nachwuchsschmiede für die Wirtschaft

Das FabLab Bayreuth hat sich als offene Hightech-Werkstatt etabliert, die kreativen Köpfen und auch der regionalen Wirtschaft einen enormen Mehrwert bietet. Speziell im Rahmen der MINT-Nachwuchsförderung. Mit moderner Ausstattung und vielfältigen Kursangeboten fördert das FabLab Innovationen und unternehmerische Kreativität. Insbesondere in den Bereichen Holzverarbeitung und aktuelle Fertigungstechnologien.

Besonders hervorzuheben ist die technische Nachwuchsförderung, die durch gezielte Kurse in den MINT-Bereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) junge Talente ansprechen und auf die Herausforderungen der Industrie 4.0 vorbereiten soll. Beispiele: Technik4Kids und Robotik4Kids. Durch die praxisorientierten Angebote erhalten l Anfänger*innen und Fortgeschrittene die Möglichkeit, sich mit neuen Fertigungstechniken vertraut zu machen. Technische Nachwuchsförderung ist Grundlage unternehmerischen Handelns und Bedarf gerade heute kreativer Formate.

So startet im Juni dieses Jahres erstmalig ein Kooperationsprojekt des FabLab-Bayreuth mit den Unternehmen Siemens Healthineers AG aus Kemnath und Schlaeger Kunststofftechnik GmbH aus Bayreuth mit dem Projekt „FabLab-Fabrication-Factory“. Die Idee: 16 Schülerinnen und Schüler aus regionalen Realschulen nehmen an einem 4-tägigen MINT-Camp teil, bei welchen ein Roboterarm über Microcontroller gesteuert werden muss: Löten, programmieren, lasern und die Produktion von Einzelteilen an den jeweiligen Fertigungsstandorten inkl. Shuttleservice sollen Begeisterung für Technik wecken und die Partnerunternehmen in den Focus rücken.

Auszeichnung für MINT-Projekt mit FabLab-Beteiligung

Die Alexander-von-Humboldt-Realschule Bayreuth wurde mit dem MINT²¹DIGITAL-Preis des Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus ausgezeichnet. Prämiert wurde ein innovatives MINT-Projekt, das in Zusammenarbeit mit dem FabLab Bayreuth umgesetzt wurde.

Anna Stolz, Bayerische Staatsministerin für Unterricht und Kultus, betonte bei der Preisverleihung die Bedeutung solcher Projekte für einen zukunftsorientierten Unterricht und die Förderung digitaler Kompetenzen.

Die Kooperation zeigt, wie außerschulische Lernorte Schülerinnen und Schülern ermöglichen, eigene Ideen mit modernen Technologien praktisch umzusetzen.